(gekürzte) Pressemitteilung - Büsum, den 30.05.2006 17.00 Uhr

die angekündigte Ausstellung über:

Gunther Plüschow und den Bau der "Feuerland" in Büsum

wird nicht stattfinden, weil meine Partner nicht mehr daran teilnehmen.

Die entscheidenden Passagen in der Begründung meiner Partner lauten:

... es tut mir leid, Dir mitteilen zu müssen, dass Frau Gaa und ich entschieden haben, die geplante Plüschow — Ausstellung im Pegelhus nicht durchzuführen.

... Es scheint uns, dass die Veranstaltung für eine lokale Auseinandersetzung missbraucht wird, daran können und wollen wir uns nicht beteiligen.

... Die Ausstellung wird nicht gegen Personen und Institutionen gemacht und dient nicht der Profilierung der Veranstalter, sie hat einzig und allein die Darstellung der Persönlichkeit und der Taten von Gunther Plüschows zum Ziel.

Aus meiner Antwort:

... Dass es Neider für unser Projekt gab und gibt, war Euch von Anfang an bekannt.

... Denkt auch an unsere Zeitzeugen, die sich gefreut haben, im hohen Alter noch einmal an ihre frühe Jugend erinnert zu werden und das Gefühl haben konnten, ein wichtiger Teil dieser Gesellschaft zu sein.

Ich kann nur hoffen, dass in nicht allzu ferner Zukunft die "andere Fakultät" ihre Beweggründe offenbart. Das Verhalten dieses Kreises hat der Sache "Andenken an Gunther Plüschow und die Feuerland" und meiner Wahlheimat Büsum sehr geschadet.

Nicht zuletzt der finanzielle Schaden ist beträchtlich - Kosten und entgangener Umsatz.
Das wird nun alles nicht stattfinden:

- keine Ausstellung - keine Eröffnung

- keine Filmvorführungen - keine Vorträge

- das vierzigköpfige Feuerwehrorchester aus Rinteln wird nicht nach Büsum reisen und auch
kein Platzkonzert geben und keine Hafenrundfahrt machen.

(Alternativ dazu wird am 17.06.06 ein Konzert im "Schloss Hoyersworth" gegeben,
zu dem alle Freunde herzlich eingeladen sind)

- es wird keinen Festvortrag im Kinosaal von Stadt Hamburg geben.

- es wird keine Führungen zu diesem für Büsum so interessanten Thema geben und die Teilnehmer
werden auch nicht mit der darin enthaltenen Eintrittskarte das "museum am meer" besuchen.

- die Sternfahrt des ASC (ältester Automobilclub in Deutschland) mit seinen Oldtimer Automobilen
entfällt natürlich auch.

- Es gibt natürlich auch keine Broschüre zum Thema.

Damit ist viel (auch internationales) Ansehen für Büsum ruiniert und viel Umsatz für Büsum und Dithmarschen leichtfertig vernichtet worden.

In bin gespannt auf die Begründung derjenigen, die sich selbst als "andere Fakultät" bezeichnen, und was diese Damen und Herren als Alternative aufzubieten haben.

Mit freundlichem Gruß

Eberhard Baeumerth